Eskalation im Orient – Kreuzfahrtschiffe im Persischen Golf vorerst im Hafen
- Hoas

- vor 6 Tagen
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Die sicherheitspolitische Lage im Orient hat sich am 28. Februar 2026 dramatisch zugespitzt. Nach Beginn militärischer Angriffe der USA und Israels auf den Iran ist die Region rund um den Persischen Golf innerhalb weniger Stunden zum Kriegsschauplatz geworden. Für mehrere Kreuzfahrtschiffe bedeutet das aktuell: Stillstand im Hafen – und keine Möglichkeit zur Ausreise.
Beliebte Kreuzfahrthäfen unter Beschuss
Zu den betroffenen Destinationen zählen die stark frequentierten Kreuzfahrthäfen Dubai und Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Doha in Katar. Dort sind infolge der Angriffe zahlreiche Touristen ohne Rückflugoption gestrandet.
In der Region befinden sich aktuell sechs Kreuzfahrtschiffe:
Mein Schiff 4 – TUI Cruises
Mein Schiff 5 – TUI Cruises
MSC Euribia – MSC Cruises
Aroya – Aroya Cruises
Celestyal Discovery – Celestyal Cruises
Celestyal Journey – Celestyal Cruises
Die Reedereien haben erste Reisen im Orient bereits abgesagt und prüfen fortlaufend die Sicherheitslage in enger Abstimmung mit Behörden und internationalen Partnern.
Straße von Hormus blockiert – keine Ausreise auf dem Seeweg
Neben Luftraumsperrungen und Angriffen auf Flughäfen ist auch der Seeweg derzeit keine Option. Um die Region zu verlassen, müssten die Schiffe die Straße von Hormus passieren – eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, die aktuell blockiert ist.
Damit sind sowohl Gäste als auch Crewmitglieder vorerst an Bord der Schiffe gebunden.
Versorgung an Bord gesichert
Die Kreuzfahrtschiffe verbleiben derzeit in den Häfen – unter anderem im Port Rashid in Dubai, in Abu Dhabi sowie in Doha. Der Hotelbetrieb läuft regulär weiter, alle Personen an Bord werden umfassend versorgt.
Wann eine sichere Rückreise in die Heimatländer möglich sein wird, lässt sich derzeit nicht prognostizieren. Die Lage ist hochdynamisch und verändert sich stetig.
Was bedeutet das für gebuchte Orient-Kreuzfahrten?
Kreuzfahrten im Orient, deren Durchführung nach aktueller Bewertung nicht verantwortbar erscheint, werden voraussichtlich abgesagt oder angepasst. Betroffene Gäste werden direkt durch ihre jeweilige Reederei oder Buchungsstelle informiert.
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